Neues Zwei-Stufen-System gegen Fettpölsterchen und Orangenhaut
Endlich wird es wieder wärmer: Raus aus tristen, dicken Hosen und Pullovern, rein in farbenfrohe, kurze Röcke und knappe Tops. Doch mit der Sonne lassen sich auch kleine Makel am Körper blicken: Reiterhosen und Cellulite verderben vielen Frauen den Spaß am Sommer. Über 80 Prozent der deutschen Frauen leiden an der sogenannten Orangenhaut. Dem kann jetzt Abhilfe verschafft werden. In der licca-Klinik in Augsburg hat Dr. med. Georg Popp, Dermatologe und Leiter der Klinik, ein neues Verfahren entwickelt, das Cellulite einfach beseitigt.
TOP: Herr Dr. Popp, warum leiden so viele
Frauen an Reiterhosen und Cellulite?
Die Beine sind eine typische Problemzone: Es ist genetisch bedingt, dass sich das Körperfett auf einige Körperstellen trotz gesunder Lebensweise konzentriert. Hinzu kommt, dass diese Zonen nicht glatt und straff sind, sondern deutliche Merkmale einer Orangenhaut aufweisen. Bei Frauen ist vor allem die obere Beinregion betroffen. Reiterhosen und Cellulite sind also wirklich ein typisch weibliches Phänomen. Wenn sich die Traumfigur aufgrund resistenter Fettpölsterchen nicht einstellen will, führt nur eine Fettabsaugung zum gewünschten Resultat.
TOP: Welche neue Behandlungsmöglichkeit gibt es
jetzt gegen Reiterhosen und Orangenhaut?
Bei uns in der licca-Klinik wird in einem Zwei-Stufen-System behandelt. Vor der Fettabsaugung führen wir eine dermatologische Lymphbehandlung durch. Die in den äußersten Hautschichten befindliche Flüssigkeit wird mit einem speziellen Kompressionsgerät aus dem Gewebe massiert. Diese Lymphflüssigkeit wird bei der anschließenden Fettabsaugung mit aufgenommen. Die Vorbehandlung führt zu einer Entlastung und Regeneration des Lymphsystems. Und das tut nicht nur der Patientin, sondern speziell auch ihren Beinen gut.
TOP: Wie geht es nach der Vorbehandlung weiter?
Zu Beginn der Fettabsaugung wird das abzusaugende Fettgewebe mit einer Kochsalzlösung aufgeweicht. Dadurch wird das feste Fettgewebe in eine weiche Masse verwandelt, die sich anschließend leicht absaugen lässt. Die Flüssigkeitslösung enthält auch ein Betäubungsmittel. Eine Vollnarkosen erübrigt sich also bei diesem Verfahren und der Patient bleibt bei vollem Bewusstsein. Das erspart u.a. die eventuellen Nebenwirkungen einer Vollnarkose.
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